Martínkovice

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Královéhradecký krajBezirk Královéhradecký kraj

Martínkovice

Gemeinde in Tschechien

Martínkovice ist eine Gemeinde im Okres Náchod, Tschechien. Sie liegt vier Kilometer südlich von Broumov und drei Kilometer nordwestlich von Božanov, wo sich ein Grenzübergang in das polnische Radków befindet. Das Dorf liegt am südöstlichen Fuße des Falkengebirges und nördlich des Heuscheuergebirges. Es ist ein fünf Kilometer langes Waldhufendorf, das sich beidseits entlang des Baches Martínkovický potok erstreckt bis zu dessen Mündung in den Fluss Steine. Märzdorf wurde erstmals 1320 erwähnt und wurde 1393 als Mertensdorf und später als Märzdorf bezeichnet. 1605 gab es eine Schule, in der Georg Han unterrichtete. 1912 wurde ein neues Schulhaus errichtet, in dem nach 1918 eine Klasse für tschechische Kinder eingerichtet wurde. Im Ersten Weltkrieg wurde ein Kriegsgefangenenlager mit bis zu 40.000 Gefangenen errichtet. Nach dem Münchner Abkommen 1938 wurde das Dorf dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Braunau. Das Dorf besitzt die erstmals 1384 erwähnte Pfarrkirche St. Georg und Martin, die 1692–1698 unter Abt Thomas Sartorius neu errichtet wurde. Der Kirchturm wurde 1650 hinzugefügt. Das barocke Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1690. Der am Westende des Dorfes 1850 errichtete Kreuzweg führt zu der 1796 erbauten St.-Anna-Kapelle, die 1999 renoviert wurde. Die Wandmalereien der Kirche schuf Felix Anton Scheffler.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Náchod
Seehöhe
390 m

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