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Ehingen
Gemeinde im Landkreis Ansbach in Bayern
Ehingen liegt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg. Der Ort befindet sich am Nordfuß des Hesselbergs und wird vom oberen Lentersheimer Mühlbach durchflossen. Nachbargemeinden umgeben ihn im Uhrzeigersinn von Norden nach Süden. Die Gemeinde besteht aus 16 Gemeindeteilen, darunter die ehemaligen Einöden Kreuthof und Ziegelhütte, die heute nicht mehr bestehen. Ehingen wurde erstmals 1183 bis 1195 als „Ahingen“ urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Personenname Aho ab und bedeutet „Kinder“ oder „Sippe“. Die Herrschaft über das Gebiet wechselte im 14. Jahrhundert zwischen den Burggrafen von Nürnberg und den Markgrafen von Ansbach. Im 18. Jahrhundert gab es in Ehingen 151 Anwesen, darunter eine Pfarrkirche, ein Schulhaus und verschiedene Güter. Die Gemeinde wurde 1806 an das Königreich Bayern vergeben und 1809 zur Ruralgemeinde erklärt. Ehningen ist bekannt für die St.-Jakobus-Kirche, ein Baudenkmahl aus dem 13. Jahrhundert, und das Heimatmuseum Spatz, das die lokale Geschichte präsentiert. Auf dem Gemeindegebiet gibt es auch den Skilift am Nordhang des Hesselbergs sowie Wander- und Radwege wie den Limeswanderweg und den Deutschen Limes-Radweg. Bekannte Persönlichkeiten aus Ehingen sind unter anderem der Missionar Bruno Gutmann und der Schriftsteller Karl Corino.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Ansbach
- Seehöhe
- 456 m
In der Nähe
- Bodendenkmal in Röckingen, #D-5-6929-01073.4 km
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