Marktheidenfeld

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Marktheidenfeld

Stadtgemeinde im Landkreis Main-Spessart in Deutschland

Marktheidenfeld liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, am Mainviereck an der Ostseite des Spessarts. Die Stadt ist geprägt von der Nahtstelle zwischen dem Spessart-Rotsandsteingebiet und dem Muschelkalkgebiet der Fränkischen Platte. Sie umfasst neun Gemeindeteile und grenzt an mehrere Nachbargemeinden wie Triefenstein und Neustadt am Main. Der höchste Punkt der Stadt ist der Madenberg mit 376 m ü. NHN, der niedrigste Punkt liegt im Main auf 142 m ü. NHN. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Im 20. Jahrhundert erlebte Marktheidenfeld während des Novemberpogroms 1938 Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung, die später durch Stolpersteine und eine Koffer-Skulptur erinnert werden. 1948 wurde die Stadt offiziell zur Stadt erhoben, und im Jahr 1972 wurde sie in den Landkreis Main-Spessart eingegliedert. Die Bevölkerung wuchs nach dem Krieg durch den Zuzug von Heimatvertriebenen. Marktheidenfeld ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das Stadtschloss und die Altstadt, die besonders im Sommer von Radtouristen besucht wird. Die Stadt verfügt über ein gut ausgebautes Verkehrsnetz, einschließlich der Bundesautobahn 3 und der Bundesstraße 8. Zudem gibt es mehrere Schulen, eine Stadtverwaltung und kulturelle Einrichtungen wie die Stadtbibliothek und das Movie im Luitpoldhaus. Die touristische Infrastruktur umfasst Hotels, Pensionen und das Erlebnisbad Wonnemar, das 2025 wiedereröffnet wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Main-Spessart
Seehöhe
162 m
Quellen:Marktheidenfeld (CC0-1.0)

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