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Kapuzinerkloster Stühlingen

Kloster in Deutschland

Das Kapuzinerkloster Stühlingen liegt im Landkreis Waldshut, im Ort Stühlingen. Es entstand im 17. Jahrhundert als Wallfahrtskapelle nach dem Vorbild des Heiligen Hauses in Loreto. 1737 wurde ein Konventgebäude errichtet, das ursprünglich aus fünf Patres bestand. Das Kloster wurde 1802 aufgehoben, blieb aber bis 1831 bestehen, bis der letzte Pater starb. Das Gebäude diente später als Schule, Krankenhaus und Noviziat. Das Kloster war bis in die 1920er Jahre ein Zentrum für die Ausbildung von Novizen. 434 Novizen wurden bis zum Zweiten Weltkrieg ausgebildet, wobei 85 im Krieg fielen. Seit den 1950er Jahren wurde es gemeinsam von Kapuzinern und Franziskanerinnen als „Kloster zum Mitleben“ geführt. 2022 wurde es aufgrund von Personalmangel und finanziellen Schwierigkeiten geschlossen und 2024 an einen Pflege-Dienstleister verkauft, der Senioren-Wohngruppen plant. Im Klostergebäude befindet sich die Klosterkirche Maria Loretto, die 1738 als Wallfahrtskirche errichtet wurde. Die Kirche war bis 1874 für Altkatholiken nutzbar, danach wurde sie durch die Sebastianskapelle ersetzt. Der Klostergarten bleibt erhalten, und seit 2025 steht das Rathaus Stühlingen auf dem Gelände.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Stühlingen
Adresse
Loretoweg 12, 79780 Stühlingen

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