📷 Bild: Paralacre · CC0 · Wikimedia Commons
St. Franziskus (Pforzheim)
Kirchengebäude in Deutschland
St. Franziskus ist eine katholische Pfarrkirche in Pforzheim, Baden-Württemberg. Sie liegt südwestlich der Schlosskirche und wurde 1823 als erste eigene Pfarrei für Katholiken gegründet. Die Kirche entstand im Zuge der Industrialisierung, als die Gemeinde wuchs. 1891 wurde sie von Erzbischof Christian Roos geweiht und kostete 285.000 Mark. Die Kirche wurde mehrfach renoviert und im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wobei sie 1946–1948 wieder aufgebaut wurde. Die Kirche ist eine dreischiffige Säulenbasilika aus rotem Sandstein, mit einem 64 Meter hohen Turm und einem Chor, der 300 Personen fasst. Sie ist im Historismus und Eklektizismus gestaltet, mit Einflüssen von Heinrich Hübsch und italienischer Bauweise. Im Inneren finden sich Werke von Wilhelm Müller, Franz Dewald und anderen Künstlern, darunter Glasfenster, Altäre und Wandbehangs. Die Orgel wurde 1996 von Karl Göckel umgebaut und erweitert. Die Kirche bietet einen ausgedehnten Innenraum mit Rundbogenfenstern, einem Hochaltar und verschiedenen Altären. Die Westfassade zeigt ein Radfenster und Nischen mit Standfiguren. Der Chor ist mit Rundbogenfenstern und Oculi ausgestattet. Die Sakristei und der Turm sind Teil der Kirchenarchitektur. Die Umgebung umfasst die Schlosskirche und andere historische Gebäude in Pforzheim.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Pforzheim
- Erbaut
- 1888
- Baustil
- Historismus
- Architekt
- Adolf Williard
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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