📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Schönhofen
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Schönhofen liegt bei der Kirche Sankt Johannes Baptist in der Ortsmitte von Schönhofen, einem Ortsteil des Marktes Nittendorf im Landkreis Regensburg. Die Anlage war einst eine Burg, die im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wird. Sie war Teil der Herrschaft der Herren von Schönhofen, die bis 1421 existierten. Die Burg wurde später durch ein Neues Schloss ersetzt, das im 18. Jahrhundert errichtet und im 20. Jahrhundert abgetragen wurde. Die Burgstall Schönhofen war ein bedeutendes Gut, das im 14. Jahrhundert durch einen Eisenhammer verbunden war. Dieser wurde 1414 erwähnt und blieb bis ins 17. Jahrhundert in Familienbesitz. Das neue Schloss wurde neben dem Hammerwerk gebaut und war ein Zentrum der wirtschaftlichen Aktivitäten. Die Anlage wurde im 18. Jahrhundert umgestaltet und bis ins 20. Jahrhundert genutzt, ehe sie schließlich abgerissen wurde. Die unterirdischen Gewölbe sind heute noch erhalten und als Lager genutzt. Heute ist der Burgstall Schönhofen ein Bodendenkmal und Teil der historischen Landschaft. Die Ruinen liegen direkt neben der Dorfkirche und zeigen keine obertägigen Reste. Die Anlage ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte und der Entwicklung der Region. Die Umgebung umfasst die Ortschaft Schönhofen und die Schwarze Laber, die die Landschaft prägen. Die historischen Befunde sind Teil des Bayernatlas und werden als archäologische Funde des Mittelalters und der frühen Neuzeit dokumentiert.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Nittendorf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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