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Poděbrady
Gemeinde in Tschechien
Poděbrady liegt in der Mittelböhmischen Region im Osten Tschechiens, am rechten Ufer der Elbe. Die Stadt ist acht Kilometer südöstlich der Bezirksstadt Nymburk und bekannt als Heilbad. Sie entstand an einer Furt über die Elbe, die seit dem Mittelalter einen wichtigen Handelsweg zwischen Prag und Schlesien darstellte. Die Stadt war im 13. Jahrhundert Sitz einer Burg, die später zu einem Renaissance-Schloss umgebaut wurde. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. 1268 führte König Přemysl Otakar II. Verhandlungen auf der Burg, und 1548 wurde sie zum Renaissance-Schloss umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt zerstört, und nach dem Brand 1681 wurde das Stadtbild durch Ziegelhäuser neu geformt. 1835 zählte die Stadt 2834 Einwohner, und 1839 ging sie an den Bankier Georg Simon von Sina. Poděbrady bietet historische Sehenswürdigkeiten wie das Schloss, das aus der alten Burg entstand, und die Heilig-Kreuz-Kirche, die 1449 Kunigunde von Sternberg beherbergte. Das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und das neue Rathaus aus dem Jahr 1905 sind weitere wichtige Gebäude. Im Kurpark und in der Stadtmitte gibt es Ausblicke auf die Elbe und die umliegende Landschaft. Die Heilbäder, die 1908 eröffnet wurden, behandeln Herz- und Kreislaufkrankheiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Gemeinden mit erweitertem Wirkungsbereich, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
- Ort
- Okres Nymburk
- Seehöhe
- 185 m
In der Nähe
- Jiříkovo Divadlo40 m
- pomník Jiřího z Poděbrad46 m
- Schloss Poděbrady72 m
- Divadlo Na Kovárně84 m
- Film Legends Museum102 m
- klášter Kongregace Šedých sester III. řádu sv. Františka v Poděbradech293 m
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