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Velešín
Gemeinde in Tschechien
Velešín ist eine Stadt im Okres Český Krumlov, etwa elf Kilometer östlich von Český Krumlov. Sie liegt linksseitig des Maltschtals über der Trinkwassertalsperre Římov. Die Stadt wird von der Europastraße 55 und der Summerauer Bahn durchquert, wobei der Bahnhof in U Nádraží und der Bahnhalt Velešín-městys näher liegen. Im Osten erheben sich die Ruinen der Burg Velešín auf einem Felssporn über der Talsperre. Velešín entwickelte sich im 13. Jahrhundert zu einem Marktflecken und wurde 1391 zur Stadt erhoben. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von Ottokar I. Přemysl oder seinem Sohn errichtet. Die Stadt war bis zur Aufhebung der Grundherrschaften im Jahr 1848 im Besitz der Buquoy. Im 19. Jahrhundert verlor sie an Bedeutung, da der Eisenbahnverkehr die Stadt umging. 1945 war die Stadt Zeuge von Todestransporten vom KZ Auschwitz nach Mauthausen. In Velešín gibt es die St. Wenzels-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, spätgotische Bürgerhäuser am Marktplatz und die Mariensäule im Barockstil. Das Rathaus wurde 1611 erbaut. Die Ruinen der Burg Velešín sowie die Trinkwassertalsperre Římov sind sehenswert. Zudem sind die Einspanne und Kutschhaus der Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden in Holkov erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
- Ort
- Okres Český Krumlov
- Seehöhe
- 548 m
- Website
- http://www.velesin.cz/
In der Nähe
- Velešínské vodopády649 m
- Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden1.2 km
- Velešín1.3 km
- Horní Vesce1.9 km
- Kamenná věž1.8 km
- Dolní Vesce2.6 km
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