Ehrenmal Marienfeld

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Ehrenmal Marienfeld

Denkmal in Deutschland

Das Ehrenmal Marienfeld steht im Ortsteil Marienfeld im Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen. Es wurde aus einem ehemaligen Brunnenhäuschen des Klosters Marienfeld umgebaut und 1955 als Kriegerdenkmal eingeweiht. Das Gebäude aus Baumberger Sandstein ist mittig auf einem dreieckigen Platz südlich der Klosterstraße platziert und umgeben von Buchen. Der Platz wird im Volksmund Kirmeswäldchen genannt und ist mit Rhododendren und Bodendeckern bepflanzt. Das Ehrenmal erinnert an 159 Gefallene und Vermisste der beiden Weltkriege. Die Namen sind auf Tafeln an den Pfeilern eingemeißelt, wobei auch Angehörige der nach Marienfeld Vertriebenen aufgenommen wurden. Die Figur des heiligen Georg, die im Jahr 1955 aufgestellt wurde, steht im Zentrum des Gebäudes. Die Skulptur aus Thüster Kalksandstein zeigt den Heiligen in Kampfstellung mit einem Drachen und trägt die Datierungen der beiden Kriege. Die Gedenktafeln und die Figur sind Ergebnisse einer umstrittenen Auswahlprozess, bei dem eine 1954 geschaffene Georgsfigur abgebaut und ersetzt wurde. Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen steht das Ehrenmal, das jährlich zum Volkstrauertag und zum Heimat- und Schützenfest besucht wird. Dabei werden Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern durchgeführt, die mit einer deutschen Nationalhymne und einem Choral abschließen. Die Veranstaltungen sind Teil der lokalen Tradition und erinnern an die Opfer der beiden Weltkriege.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Monument
Ort
Harsewinkel
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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