Burg Ramsau
abgegangene Höhenburg bei Ramsau in Nußdorf am Inn in Bayern
Die Burg Ramsau ist eine abgegangene Höhenburg, die sich auf 620 Meter über dem Meeresspiegel in Spornlage befindet. Sie liegt 900 Meter nördlich der Kirche von Ramsau, einem Ortsteil der Gemeinde Nußdorf am Inn im Landkreis Rosenheim in Bayern. Die Anlage wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-1-8238-0165 geführt und als „Burgstall des hohen und späten Mittelalters“ klassifiziert. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Nußdorf erbaut und ab dem 14. Jahrhundert von den Rittern von Klammenstein verwaltet. Sie wurde 1504 während der Belagerung von Kufstein im Landshuter Erbfolgekrieg zerstört. Die letzten obertägigen Reste wurden um 1950 beseitigt. Die Burg war einstmals Stammsitz der Clammsteiner und später Besitz der Herren von Kammer und des Angerklosters München. Die Burganlage war entweder eine Turmhügelburg oder eine Turmburg auf einem Sporngipfel in einer aussichtsreichen Lage. Die Position der Burg bot einen guten Überblick über die Umgebung. Die Ruine ist heute Teil der Landschaft und lässt sich von der umliegenden Region aus erkennen. Die Umgebung um die Burg besteht aus Wald und Feldern, die den historischen Charakter der Stätte ergänzen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Nußdorf am Inn
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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