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Burg Rehburg
abgegangene Burganlage der Welfen in Rehburg, im heutigen Niedersachsen
Die Burg Rehburg ist eine abgegangene Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, die heute im Ort Rehburg-Loccum in Niedersachsen steht. Sie lag auf einer Erhöhung im Tal des Steinhuder Meerbachs, drei Kilometer westlich des Steinhuder Meeres. Die Burg war ein strategischer Punkt auf einem wichtigen Verkehrsweg durch das Feuchtgebiet, der von der Rehburg kontrolliert wurde. In der Nähe befand sich die Ringwallanlage Düsselburg, die als Fliehburg diente. Die Burg war Teil der Welfen- und Grafen von Schaumburg-Strategie gegen das Hochstift Minden. Sie wurde 1320 erstmals erwähnt, als Graf Adolf VII. von Schaumburg und Herzog Otto II. von Braunschweig-Lüneburg einen Bund schlossen. 1331 erwarb Graf Adolf VII. den Grundbesitz, der später an die Herzöge von Braunschweig und Lüneburg fiel. Die Burg wurde im 18. Jahrhundert durch ein Fachwerkgebäude ersetzt, das bis heute als Rathaus der Stadt dient. Die Burganlage war eine Zweiflügelburg mit Vorburg und Burggraben, der vom Steinhuder Meerbach gespeist wurde. Sie umfasste Räume wie Saal, Keller und Mühlen. Im 18. Jahrhundert wurde ein Amts- und Forsthaus errichtet, das später zum Rathaus wurde. In den 1980er Jahren wurden Erweiterungen in historisierender Form hinzugefügt. Ausgrabungen zeigten, dass bereits vor der Burggründung eine Befestigungsanlage existierte, die über 300 Jahre bestand.
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- Art
- Burg
- Ort
- Rehburg-Loccum
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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