📷 Bild: Wikimedia Commons
Großsteingrab Bollbrücke
archäologische Stätte in Deutschland
Das Großsteingrab Bollbrücke liegt in einem Rundhügel im Wald nahe Parkentin, Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Es ist ein erweiterter Dolmen aus der Trichterbecherkultur (TBK), datiert ins Neolithikum (3500–2800 v. Chr.). Die Anlage trägt die Sprockhoff-Nr. 340 und wurde vermutlich bereits in der Bronzezeit zerstört. Die Kammer des Grabes war trapezoidal geformt und bestand aus drei Tragsteinen an den Längsseiten sowie einem Endstein an der breiten Schmalseite. Der einzige noch vorhandene Deckstein weist 22 Schälchen auf. Ausgrabungen von 1882 durch Robert Beltz führten zur Entdeckung von Nachbestattungen aus der späten Bronzezeit. Im Bereich des Zugangsbereichs sind keine erhaltenen Strukturen bekannt. Die Umgebung um das Grab ist von Wald geprägt. Ausblick auf die umliegende Landschaft ist nur eingeschränkt möglich. Die Anlage ist Teil der nordischen Megalitharchitektur und wird in der Literatur von Robert Beltz und Ernst Sprockhoff beschrieben.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bartenshagen-Parkentin
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