Kovářská

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Kovářská

Gemeinde in Tschechien

Kovářská ist eine Minderstadt im Okres Chomutov, Tschechien. Sie liegt im mittleren Erzgebirge auf dem Kamm des Gebirges, am Oberlauf des Flusses Černá voda. Südwestlich der Stadt befindet sich der 965 Meter hohe Velký Špičák. Die Region war historisch vom Bergbau geprägt, insbesondere durch Eisenerzbergbau. Die Stadt war im 14. Jahrhundert als Marktflecken entstanden und entwickelte sich im 18. und 19. Jahrhundert durch Industrie und Eisenbahnbetriebe. Die Stadt hat eine reiche industrielle Geschichte, darunter eine Fischkonservenfabrik, die ab 1900 betrieben wurde, und eine Buchdruckerei, die bis in die 1920er Jahre aktiv war. 1944 wurde ein amerikanischer Bomber im Ort abgestürzt, was zu einem kleinen Museum führte. Die Stadt war auch als Sommerfrische beworben und hatte im Jahr 1938 über 4.000 Einwohner. Die Bevölkerung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben. In Kovářská gibt es mehrere historische Bauten, darunter die Pfarrkirche „Erzengel Michael“, die Markus-Kapelle und Ruinen des ehemaligen Kalkwerks. Ein Gedenkstein an der Schwedenheide erinnert an einen Gefecht im Jahr 1641. Das Museum der Luftschlacht dokumentiert den Absturz des Bombers 1944. Die Stadt hat auch eine Verbindung zur Fischindustrie durch die Firma Kalla, die bis in die 1940er Jahre aktiv war.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Chomutov
Seehöhe
815 m

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