réseau du Rupt-du-Puits

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Département MeuseBezirk Département Meuse

réseau du Rupt-du-Puits

Der Réseau du Rupt-du-Puits ist ein unterirdisches Flussnetz im französischen Département Meuse und Marne. Es erstreckt sich unter drei Gemeinden und ist das längste natürliche Untergrundsystem im Paris Basin. Mit über 17 Kilometern galeries ist es die 45. längste Höhle Frankreichs und die 10. längste durch einen Hauptkanal, der 1.770 Meter unter Wasser verläuft. Die Flussquelle erscheint am Rupt-de-Frainiau in Beurey-sur-Saulx. Die Entdeckung und Erforschung begann 1962 mit François Descaves, der die Bedeutung des Systems erkannte. Später wurden durch Speläologen wie Bertrand Léger und Jacky Bourgin die Galerien kartografiert. Der Zugang wurde 1975 durch einen künstlichen Brunnen ermöglicht, der nicht Tauchern vorbehalten ist. Der Netzwerkumfang wurde bis zu 17,4 Kilometern erweitert, wobei die Untersuchungen bis heute andauern. Besucher können den unterirdischen Fluss im Rahmen von Speläologietouren erkunden. Das System umfasst mehrere Galerien, Siphons und einen Grottensystem am Gouffre de la Béva. Die Flusswasserströme transportieren eine Vielzahl von Tierarten, darunter Amphibien und spezielle unterirdische Arten. In der Region sind auch archäologische Funde sowie fossile Reste wie Haizähne zu finden. Der Zugang ist für registrierte Speläologen über eine Vereinbarung mit der Ligue Grand Est de spéléologie gewährleistet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Beurey-sur-Saulx
Quellen:Réseau du Rupt-du-Puits (CC0-1.0)

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