Erdődy-Landgut

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitWienBezirk Wien

Erdődy-Landgut

ehemalige Sommerfrische und Museum über Ludwig van Beethoven

Das Erdődy-Landgut ist ein denkmalgeschütztes Landhaus in der Gemeinde Jedlesee, einem Wiener Vorort nördlich der Donau. Es wurde 1795 erbaut und nach einem Brand 1863 umgebaut. Das eingeschoßige, traufständige Gebäude mit Walmdach und Mittelrisalit steht in der Jeneweingasse und zeichnet sich durch schlichte Gliederung und verdächtige Fenster mit Schabrackenparamenten aus. Das Landgut war bis 2013 als Beethoven-Gedenkstätte genutzt worden, was auf eine historische Verbindung zu Ludwig van Beethoven hinweist. An der Fassade sind Reliefs des Bildhauers Oskar Icha aus dem Jahr 1927 zu finden, die Beethoven und Gräfin Marie Erdődy darstellen. Die Hochwassermarke von 1830 und die Lage des hofseitigen Gartens bis zur Schwarzen Lacke zeigen die Verbindung zur Donau. Im Gebäude befinden sich Reliefs und Steinfiguren, darunter eine Nische mit der Figur hl. Florian aus dem Ende des 18. Jahrhunderts sowie ein Torso einer Johannes-Nepomuk-Figur. Nach einem Besitzerwechsel wurde das Museum 2012 geschlossen, und die Objekte wurden größtenteils ins Floridsdorfer Heimatmuseum verbracht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Sommerfrische, Wohngebäude, Gutshof
Ort
Wien
Adresse
Jeneweingasse 17
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Erdődy-Landgut (CC0-1.0)

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