Burg Lisberg

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Burg Lisberg

archäologische Stätte in Deutschland

Die Burg Lisberg ist eine frühmittelalterliche Spornburg auf einem Bergsporn bei 328 m ü. NN. Sie liegt in der bayerischen Gemeinde Lisberg bei Trabelsdorf im Landkreis Bamberg. Die Anlage gehört zu den ältesten erhaltenen Burgen Deutschlands und ist die einzige unzerstörte Burg des Steigerwaldes. Sie wurde im 8. Jahrhundert erbaut und erstmals 820 als „Elitzberg“ urkundlich erwähnt. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert in verschiedenen Adelsgeschlechtern in Besitz. Sie wurde im Bauernkrieg 1525 nur geringfügig beschädigt und blieb in den folgenden Kriegen unversehrt. Die Anlage umfasst eine romanische Kernburg, eine Vorburg mit Rundturm und Torbau sowie einen Zwinger. Der Bergfried, ein mächtiger runder Turm, stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Burgkapelle St. Nikolaus und Anna wurde 1421 erwähnt, und der Palas wurde um 1600 im Renaissancestil umgebaut. Die Burg ist in Privatbesitz und kann nach Vereinbarung besichtigt werden. Sie wurde 1968 von Hans Fischer erworben, der die Burg restaurierte und ein fränkisches Museum einrichtete. 2015 kaufte der Unternehmer Johann Sebök die Burg. Die Anlage umfasst eine Kernburg, eine Vorburg mit Rundturm, einen Zwinger und verschiedene Bauten wie einen Palas, einen Rittersaal und ein Frauenhaus. Die Burg bietet einen weiten Ausblick über die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Landschaft des Steigerwaldes.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Lisberg
Adresse
Burg 1
Erbaut
700
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Burg Lisberg (CC0-1.0)

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