📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Neu-Toggenburg
Archäologische Stätte in Oberhelfenschwil im Kanton St. Gallen, Schweiz
Die Burgruine Neu-Toggenburg liegt im Neckertal, nördlich des Weilers und der Passhöhe Wasserfluh. Sie befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Oberhelfenschwil in der Schweiz. Die Anlage war einst eine Höhenburg der Grafen von Toggenburg und wurde im späten 12. Jahrhundert errichtet. Die Burg wurde spätestens 1468 aufgegeben und blieb bis in das 19. Jahrhundert in Vergessenheit geraten, bis sie 1936 wieder freigelegt und konserviert wurde. Die Burg war nie strategisch bedeutsam, da sie abgelegen lag und schwer erreichbar war. Sie wurde nach dem Tod des letzten Grafen von Toggenburg 1436 verlassen und 1468 von der Fürstabtei St. Gallen erworben. Die Äbte nutzten die Burg nicht und ließen sie verfallen. Die Ruinen wurden ab dem 19. Jahrhundert als Steinbruch genutzt, weshalb Teile der Mauern abgetragen wurden. Die Reste wurden 1936 wiederhergestellt und konserviert. Die Ruine umfasst Spuren der Ringmauer mit dem älteren Burgtor, Grundmauern des Palas und Reste von zwei Zisternen. Zudem sind zwei innere Gräben sowie drei Ringmauer vorgelagerte Gräben erkennbar. Die Anlage bietet Ausblicke auf das Tal und die umliegende Landschaft. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Schweizer Alpenlandschaft und dem Neckertal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Neckertal
- Adresse
- Neu-Toggenburg, 9621 Oberhelfenschwil
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
- Seehöhe
- 1079 m
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