📷 Bild: Wikimedia Commons
Kazanowski-Palast
Palast in Polen
Der Kazanowski-Palast war ein prächtiges Stadtschloss in Warschau, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Es stand an der Warschauer Weichselböschung und wurde 1656 während des Zweiten Nordischen Krieges zerstört. An seiner Stelle entstand 1663 ein neues Gebäude, das heute von der Caritas genutzt wird. Das ursprüngliche Palais war Teil der Krakowskie Przedmieście und der Ulica Bednarska. Der Palast war ein bedeutendes Bauwerk mit vier Geschossen, einer Zentralheizungsanlage und einem großen Park. Er gehörte dem König Sigismund III. Wasa und wurde von Adam Kazanowski erweitert. Die Innenausstattung umfasste edle Möbel, Marmor, flämische Gemälde und Musikinstrumente. Nach Kazanowskis Tod fiel das Gebäude an seine Witwe, die es später mit Waffengewalt verlor. 1656 wurde es mehrfach geplündert und schließlich abgebrannt. Heute ist das Gebäude ein Teil der Warschauer Caritas und beherbergt eine Kapelle zur unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria. Diese Kapelle wurde 1819 im klassizistischen Stil umgebaut und 1949 nach einem Brand wiederaufgebaut. Im Hof bleiben frühbarocke Kreuzgänge und Portale erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Warschau
- Erbaut
- 1643
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