Höchenschwand

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Höchenschwand

Gemeinde in Deutschland

Höchenschwand ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut im südlichen Hochschwarzwald. Der Ort liegt auf einem Hochplateau an der B 500, etwa 20 km nördlich von Waldshut-Tiengen. Bekannt ist er für das weitgedehnte Alpenpanorama, das bei guter Sicht bis zur Zugspitze und Mont Blanc sichtbar ist. Der Ort grenzt im Norden an Häusern, im Osten an Schluchsee, im Süden an Weilheim und im Westen an St. Blasien. Die Gemeinde umfasst elf Dörfer und gehört zu den ehemaligen Gemeinden Amrigschwand und Tiefenhäusern. Höchenschwand wurde 1158 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einem Kurort. 1876 wurde der Ort als Luftkurort ausgewiesen, und 1939 als heilklimatischer Kurort. Die Strohhutfabrik, gegründet 1866, brachte Wohlstand, wobei bis 1918 über 500 Personen beschäftigt waren. Das Kurhotel und die Augenheilstätte Sonnenhof wurden in den 1930er-Jahren gebaut. Die Gemeinde ist auch bekannt für das Eisloch, Hochmoore und den Bannwald Schwarzahalden, der Teil des Biosphärengebiets Schwarzwald ist. In Höchenschwand gibt es mehrere sehenswerte Orte wie die Pfarrkirche St. Michael, den Rothaus-Zäpfle-Turm und das Waldfreibad. Die Johanneskirche und die Marienkapelle sind weitere Highlights. Im Herbst finden Strohskulpturenwettbewerbe statt, und im August die Schlemmermeile. Die Gemeinde verfügt über natürliche Schutzgebiete und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Die Umgebung bietet vielfältige Naturerlebnisse und kulturelle Angebote.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Heilklimatischer Kurort, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Waldshut
Seehöhe
1008 m

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