La Guardia de Jaén

📷 Bild: Wikimedia Commons

JaénBezirk Jaén

La Guardia de Jaén

Gemeinde in Spanien

La Guardia de Jaén liegt im Westen der Provinz Jaén, in der Andalusien. Sie befindet sich etwa zwölf Kilometer südöstlich von Jaéns Stadtzentrum, in einer Höhe von etwa 605 Metern am Fluss Guadalbullón. Die Gemeinde wird von der Autovía A-44 durchquert und liegt an der Westseite der Sierra Mágina sowie an den Füßen der Berge Cerro de San Marcos und Cerro de San Cristóbal. Das Klima ist im Winter kalt und im Sommer trocken, wobei der größte Teil des Niederschlags im Winter fällt. Der Ort wurde bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wobei in der Höhle Cueva Cabrera Funde aus der Zeit um 4000 vor Christus entdeckt wurden. Ab etwa 1500 vor Christus war La Guardia ein bedeutendes keltiberisches Oppidum, das als Mentesa bekannt war. Nach der Römischen Eroberung erhielt der Ort den Namen Mentesa Bastetanorum. Während der Wisigotenherrschaft blieb die Bedeutung des Ortes erhalten, und im 4. Jahrhundert wurde er zum Bischofssitz. Im Kalifat von Córdoba blühte Mentesa unter dem Namen Mantïsa wieder auf und wurde zur Hauptstadt der Cora von Yayyan. Die Sehenswürdigkeiten umfassen den Alter Dominikanerkonvent mit Himmelfahrtskirche, erbaut zwischen 1539 und 1577, sowie die Burg Castillo de La Guardia de Jaén. Bekannt ist auch die historische Figur Enrique González Duro, ein Psychiater und Historiker, der im 20. Jahrhundert lebte. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die sich bis in die antike Zeit zurückverfolgen lässt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Spanien
Ort
Jaén
Seehöhe
635 m
Quellen:La Guardia de Jaén (CC0-1.0)

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