📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Nassau
Burgruine in der Stadt Nassau, Rheinland-Pfalz
Die Burg Nassau steht auf dem Burgberg, einem Felskegel 120 Meter über der Lahn im Rhein-Lahn-Kreis. Sie erreicht eine Höhe von 215,4 m ü. NHN und ist ein Beispiel für eine Gipfelburg. Die Burg wurde vom Haus Nassau erbaut, das heute die Herrscher der Niederlande und Luxemburgs darstellt. Die Burg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1120 erwarben Ruprecht I. und Arnold I. den Burgberg und begannen mit der Ausbauarbeiten. 1160 wurde die Familie offiziell als „Grafen von Nassau“ bezeichnet. Im 13. Jahrhundert entstand ein Palas im Stil der Spätromanik, und im 14. Jahrhundert wurde der Bergfried errichtet. Die Burg war bis ins Mittelalter bewohnt, wurde dann aber als Residenz aufgegeben. Heute ist die Burg ein touristisches Ziel. Der Bergfried ist von April bis Oktober besichtigbar, und man kann eine Aussichtsgalerie besuchen. Im Turm gibt es ein Trauzimmer und einen Museumsraum. Der Palas beherbergt einen Rittersaal, der für Veranstaltungen genutzt wird. Im Schlosshof gibt es einen Biergarten, und im Palas eine Burgschänke. Die Anlage bietet einen Überblick über Nassau und die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Nassau
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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