Wackelstein im Schremser Wald

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitNiederösterreichWaldviertelBezirk Gmünd

Wackelstein im Schremser Wald

Felsen in Niederösterreich

Der Wackelstein im Schremser Wald ist ein Naturdenkmal in der Gemeinde Schrems, Niederösterreich. Er steht 650 Meter südwestlich von Amaliendorf im Waldviertel auf einer Anhöhe namens „Frühappel“. Der Stein ist etwa 3,5 Meter hoch, 5 Meter lang und wiegt 105 Tonnen. Er ist von einem natürlichen Steinkreis aus Granitsteinen umgeben und zeigt eine Ausbuchtung auf der Oberfläche. Der Stein wurde 1927 als Naturdenkmal geschützt und hat Spuren einer Vorbereitung zum Sprengen. Der Wackelstein ist bekannt für seine besondere Beweglichkeit. Er wackelt nur, wenn an einer bestimmten Stelle am linken Rand gedrückt wird. Laut Sage stolperte der Teufel einmal gegen den Stein und verursachte damit seine Beweglichkeit. Bis ins 20. Jahrhundert gab es den Brauch, bei abnehmendem Mond durch den engen Winkel zwischen Basisstein und Wackelstein zu kriechen, um den „Hexenschuss“ zu vermeiden. Der Wackelstein ist Teil der Kultstätten und Denkmäler im Waldviertel. Er wird in der Literatur erwähnt, beispielsweise in Karl Lukans Buch „Wanderungen in die Vorzeit“. Der Stein ist ein Beispiel für die archäologische Bedeutung des Gebiets und bietet Einblicke in die Geschichte und Sage des Ortes. Die Umgebung um den Stein ist Teil des Schremser Waldes und bietet eine ruhige, natürliche Atmosphäre.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Wackelstein
Ort
Schrems
Denkmalstatus
Naturdenkmal in Niederösterreich

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