📷 Bild: Wikimedia Commons
Obrataň
Gemeinde in Tschechien
Obrataň ist eine Gemeinde im Okres Pelhřimov, 19 Kilometer östlich von Tábor. Sie liegt im Tal des Kejtovský potok in der Böhmisch-Mährischen Höhe. Durch den Ort verlaufen die Staatsstraße 19 und die Eisenbahnverbindung zwischen Tábor und Pelhřimov. Obrataň ist der Endpunkt der Schmalspurbahn Jindřichův Hradec – Obrataň. Nachbarorte umfassen Cetoraz, Šimpach, Dvořiště, Věžná und Pořín. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis 1365 zurückreicht. 1384 wurde die Kirche Mariä Geburt gegründet, und 1888 erhielt der Ort eine Eisenbahnstation. 1906 wurde die schmalspurige Lokalbahn Neuhaus–Wobratain eröffnet. Während des Protektorats Böhmen und Mähren hieß der Ort auch Wobratein. In Obrataň gibt es die Schmalspurbahn nach Jindřichův Hradec, das Isolatoren- und Blitzschutzmuseum in Dvořiště, die Kirche Mariä Geburt aus dem Jahr 1384 sowie ein Denkmal für T.G. Masaryk. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen und Katastralbezirken, darunter Bezděčín, Hrobská Zahrádka und Sudkův Důl.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Pelhřimov
- Seehöhe
- 574 m
- Website
- http://www.obecobratan.cz/
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