Gänsereiterbrunnen

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Gänsereiterbrunnen

Brunnen im Essener Stadtteil Frohnhausen

Der Gänsereiterbrunnen steht auf dem Kirchplatz hinter der Apostelkirche im Essener Stadtteil Frohnhausen. Er wurde 1913 errichtet und 1994 unter Denkmalschutz gestellt. Der Brunnen ist ein Beispiel für den Jugendstil und steht als einer von drei Frohnhauser Brunnen aus der Kaiserzeit. Er war ursprünglich Teil einer Schmuckanlage mit Bänken und Lindenbäumen, die das Apostelgemeindezentrum ergänzte. Der Brunnen erhielt 2008 bis 2010 eine umfassende Restaurierung. Dabei wurden die verlorenen Elemente ersetzt, neue bronzene Überläufe und Delfinköpfe angefertigt. Der Brunnen wurde neu an eine Zisterne angeschlossen, um den Wasserbedarf zu reduzieren. Die Restaurierung kostete mehr als ursprünglich geschätzt, wurde aber durch Spenden finanziert. Der Brunnen steht seit 2009 im neu gestalteten Kirchplatz und hat seinen ursprünglichen Zweck als städtebaulicher Schmuck erfüllt. Der Gänsereiterbrunnen besteht aus 48 Natursteinelementen und wurde durch einen Steinmetz aus Essen restauriert. Er zeigt einen galoppierenden Reiter mit Hund, der versucht, einer an einem Galgen hängenden Gans den Kopf abzuschlagen. Die Figur ist feuervergoldet und steht im Jugendstil. Umgebung des Brunnens sind Bänke und Lindenbäume, die den Kirchplatz gestalten. Der Brunnen ist Teil der städtischen Landschaft und hat eine historische Verbindung zur lokalen Tradition des Gänsereitens.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen
Ort
Essen
Erbaut
1913
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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