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Reitergrab von Hankenbostel
Brandgrab aus dem 2. Jahrhundert in Niedersachsen
Das Reitergrab von Hankenbostel ist ein Brandgrab aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Es lag auf einer Anhöhe in der Nähe des Baches Sothrieth, etwa 1 km südöstlich von Faßberg in Niedersachsen. Entdeckt wurde es 1900 während der Ausbauarbeiten einer Sandgrube. Die Bergung erfolgte nicht ausreichend sorgfältig, weshalb spätere Untersuchungen durch das Provinzialmuseum notwendig wurden. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um ein Urnengrab handelte. Das Grab enthält Funde, die auf einen wohlhabenden Mann deuten, möglicherweise einen Vorfahren der Langobarden. Zu den Funden zählen ein eisernes Schwert, eine Speerspitze, Lanzenspitzen, ein Messer und ein Schildbuckel. Daneben wurden Kleingeräte, ein Schleifstein, ein Trinkhornbeschlag und eine Schöpfkelle gefunden. Zudem sind Trachtbestandteile wie eine Fibel, eine silberne Gürtelschnalle und zwei Reitersporne vorhanden. Der Name „Reitergrab“ leitet sich von diesen Sporen ab. Das Grab liegt in der Nähe der Heidefläche „Ritterheide“, die Teil des Naturparks Südheide ist. Die Ausgrabung führte zu einer Vielzahl von Gegenständen, die heute im Landesmuseum Hannover aufbewahrt werden. Die Funde belegen, dass der Begrabene eine führende Position in seiner Region hatte. Die Umgebung bietet eine idyllische Landschaft mit Heidelandschaften und natürlichen Sehenswürdigkeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Brandgrab
- Ort
- Faßberg
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