Ste-Marie-Madeleine de Vézelay

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterBourgogne-Franche-ComtéBezirk Bourgogne-Franche-Comté

Ste-Marie-Madeleine de Vézelay

Kirchengebäude in Vézelay, Frankreich

Die Basilika Sainte-Marie-Madeleine in Vézelay steht auf einem 250 Meter hohen Hügel im Département Yonne, Burgund. Sie ist eine romanische Kirche mit frühgotischem Umgangschor und wurde 1925 zur Basilica minor ernannt. Der Ort zählt seit 1979 zum UNESCO-Welterbe und ist Teil des Jakobswegs in Frankreich. Die Kirche war ein Zentrum der Wallfahrt zum angeblichen Grab der Maria Magdalena und war Ausgangspunkt einer wichtigen Pilgerstraße. Die Basilika ist eine dreischiffige Kirche mit einer Außenlänge von 120 m und einem Langhaus von 62,5 m. Sie wurde in mehreren Bauphasen zwischen 1120 und 1260 errichtet, wobei die Westfassade den Übergang von Romanik zu Gotik markiert. Die Krypta unter dem Chor war einst Ort von angeblichen Reliquien der Maria Magdalena. Die Kirche verfügt über bemerkenswerte Kapitelle, die biblische Geschichten darstellen, und eine hochgotische Westfassade. Die Kirche bietet einen weiten Blick über die Umgebung und verfügt über ein lang gezogenes Langhaus mit Kreuzgratgewölben. Der Umgangschor ist frühgotisch und hat einen dreigeschossigen Wandaufbau. Die Vorhalle im Westen ist dreischiffig und diente als Station für Pilgerprozessionen. Die Krypta ist 19 m lang und 9,20 m breit, mit einem Kreuzgratgewölbe auf zwölf Säulen. Die Kirche ist ein bedeutendes architektonisches und kulturelles Monument.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Basilica minor
Ort
Vézelay
Erbaut
801
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Teil einer UNESCO Welterbestätte

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