Kaster
Stadtteil von Bedburg
Kaster ist ein Ortsteil der Stadt Bedburg im Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinde liegt an der Erft und grenzt im Norden an den Tagebau Garzweiler, im Westen an Königshoven, im Süden an Lipp und im Nordosten an Grevenbroich-Neurath. Die historische Burg Caster, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde, war ein wichtiger mittelalterlicher Wegpunkt zwischen Köln und Jülich. Die Burg wurde 1328 von Graf Gerhard VI. von Jülich zur Stadt Kaster gestiftet und 1648 durch kaiserliche Truppen zerstört. Kaster war bis 1975 eine eigenständige Stadt mit über 5000 Einwohnern, die durch den Braunkohletagebau entstanden. Die einstige Hauptburg und die Vorburg wurden zur Kellnerey, einem wichtigen Verwaltungsgebäude. Die Stadt wurde 1975 in Bedburg eingemeindet und ist heute Teil des Rhein-Erft-Kreises. Kaster ist eine Station der Jakobspilgerroute und liegt am Weg 9 zwischen Dortmund und Aachen. Im Alt-Kaster erkennt man die mittelalterliche Bausubstanz, die durch den Stadtbrand von 1624 geprägt ist. Die Reste der alten Stadtmauer, der Eulenturm aus dem 14. Jahrhundert und die Kellnerey aus dem 18. Jahrhundert sind sehenswerte Denkmäler. Die Kirche St. Georg aus dem 18. Jahrhundert und der Jüdische Friedhof in der Nähe der Erft runden das Stadtbild ab. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Buslinien 905 und 975 der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Bedburg
- Seehöhe
- 70 m
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