Wankbahn
Der Wank über Garmisch-Partenkirchen erreicht 1.780 Meter und liegt im Südwesten des Estergebirges. Weil er der Wettersteinkette gegenüberliegt, gilt er als Sonnenberg des Ortes: Von der Bergstation reicht der Rundblick über Ester-, Ammer-, Karwendel- und Wettersteingebirge, hinunter auf Garmisch-Partenkirchen und durch das Loisachtal bis in den Münchner Raum. Erschlossen ist der Berg seit 1928 mit der Wankbahn, die 1982 durch eine Umlaufkabinenbahn ersetzt wurde. Noch älter ist das Wankhaus, auch Alois-Huber-Haus genannt, das die Sektion Garmisch-Partenkirchen des Deutschen Alpenvereins 1911 errichtete und das nahezu ganzjährig bewirtschaftet wird. Der Name des Berges geht auf ein altes Wort für Hang zurück; früher hieß er Eckenberg oder Eggenberg. Wegen seiner gleichmäßigen Hänge und der guten Thermik ist der Wank ein bekannter Startberg für Gleitschirmflieger. Oben führen gut ausgebaute Wege über den breiten Rücken; wer will, geht eine Richtung zu Fuß. Ein lohnender Höhenweg ist der Hüttelsteig, der von der Mittelstation zur Esterbergalm zieht. Aufstiege sind auch vom Schwimmbad Farchant oder vom Gschwandtner Bauern möglich. Das frühere Skigebiet auf der Nordostseite ist seit 2003/04 geschlossen; im Winter wird der Gipfel mit Schneeschuhen erreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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