📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Gutenstein
Burgruine in Niederösterreich
Die Burgruine Gutenstein liegt auf einem Felsen über den Tälern von Piesting, Längapiesting und Steinapiesting in der Gemeinde Gutenstein, Niederösterreich. Sie war eine landesfürstliche Burg, die zwischen 1195 und 1220 errichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1220, und sie gehörte damals Herzog Leopold VI. Die Burg war bis 1379 im Besitz der Habsburger und wurde mehrfach im Laufe der Geschichte durch Erbstreitigkeiten und Belagerungen beeinflusst. Die Burg war ein bedeutender Sitz, insbesondere für Herzog Friedrich III. den Schönen, der nach seiner Gefangenschaft 1322 zurückkehrte. Die Katharinenkapelle wurde 1320 erbaut, und die Burg war bis ins 17. Jahrhundert Sitz eines Landgerichtes. 1674 wurde ein neues Schloss im Ort errichtet, und die Burg wurde verlassen. 1708 brannte sie stark aus, und bis heute ist das Betreten der Ruine aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Die Ruine umfasst einen Torzwinger aus dem 13. Jahrhundert, eine Vorburg mit Zisterne und einem Rundbogenportal, eine Burgküche sowie einen dreigeschoßigen Bergfried mit Kapelle. Die Hochburg wurde im 16. und 17. Jahrhundert umgebaut, und die Architektur zeigt romanische und spätere Baustile. Die Ruine ist Teil des Wappens der Gemeinde Gutenstein und ein Beispiel für die Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Gutenstein
- Erbaut
- 1220
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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