Synagoge

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitOberfrankenBezirk Oberfranken

Synagoge

Gebäude in Horb am Main, BRD

Die Synagoge in Horb am Main, einem Ortsteil von Marktzeuln im Landkreis Lichtenfels in Bayern, wurde vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet. Sie war ursprünglich im Obergeschoss eines Fachwerkhauses untergebracht und wurde 1864 an eine Brauerei verkauft, nachdem die jüdische Gemeinde so klein geworden war, dass keine Gottesdienste mehr abgehalten werden konnten. Das Gebäude wurde danach als Lager genutzt, bis es 1909 wiederentdeckt und gerettet wurde. Die Synagoge ist bekannt für die Wandmalereien, die Eliezer Sussmann zwischen 1733 und 1735 schuf. Diese wurden 1968 im Israel-Museum in Jerusalem ausgestellt. Die Malereien sind ein wichtiger Teil der jüdischen Kunstgeschichte und befinden sich heute dort. Einige Teile der Ausstattung wurden in die Gemäldesammlung der Stadt Bamberg übernommen, während das Original als Dauerleihgabe im Israel-Museum steht. Die Wandmalereien von Eliezer Sussmann zeigen religiöse Szenen und wurden im Betsaales, dem Gebetssaal, angebracht. Im Mittelpunkt der Ostwand steht ein Medaillon mit der Inschrift, die den Abschluss der Arbeit markiert. Die Synagoge hat keine Räume mehr, da viele Teile zerstört oder verloren gegangen sind. Die Reste sind in verschiedenen Museen und Sammlungen zu finden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Synagoge, Speicher
Ort
Marktzeuln
Quellen:Synagoge (CC0-1.0)

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