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Biebergemünd
Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis, Hessen, Deutschland
Biebergemünd ist eine Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis, Hessen, im Spessart und im Kinzigtal. Sie umfasst das gesamte Biebertal von der Quelle bis zur Mündung in die Kinzig. Das Gemeindegebiet reicht von der Bieber in Richtung Norden bis zum Aspenhainer Kopf, der mit 260 m ü. NHN die höchste Stelle im Bereich ist. Im Süden grenzt Biebergemünd an den Wiesener Forst und die Gemeinde Westerngrund. Die Gemeinde besteht aus sechs Ortsteilen, darunter Bieber, Kassel und Wirtheim. Biebergemünd hat eine historische Bedeutung als Ausgangspunkt der Frankfurter Wasserleitung. Bereits 1865 wurden Pläne zur Versorgung Frankfurts mit Wasser aus dem Spessart und Vogelsberg angestellt. Durch zwei Stollen wurden 16 Quellen erschlossen und das Wasser in Richtung Aspenhainer Kopf geführt. Die Gemeinde wurde 1970 aus Kassel und Wirtheim gebildet und 1974 mit Bieber zusammengeschlossen. Sie zählt heute etwa 8.350 Einwohner, wobei die Ausländerquote auf 8,2 % gestiegen ist. In Biebergemünd gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Alteburg, eine keltische Ringwallanlage, und das Schloss Wirtheim, ein Renaissance-Schloss. Das Biebergrund-Museum in Bieber zeigt die Geschichte der Region. Der Jakobsweg 16 führt durch die Gemeinde, und der Europäische Kulturweg „Kelten im Kasselgrund“ verbindet archäologische Stätten. Wanderer können die Alteburg und den Kasselgrund erkunden, die mit Infotafeln und Wegmarkierungen versehen sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Main-Kinzig-Kreis
- Erbaut
- 1970
- Seehöhe
- 167 m
In der Nähe
- Alteburg (Biebergemünd)4.3 km
- Ringwall Wirtheim6.0 km
- Westerngrund5.5 km
- Schloss Wirtheim6.4 km
- Stadtmauer Wirtheim6.5 km
- Kleinkahl6.7 km
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