📷 Bild: Wikimedia Commons
grotte des Sept salles
Höhle in Frankreich
Die Grotte des Sept Salles liegt in der Gemeinde Pierre-la-Treiche an der rechten Uferseite der Moselle. Sie ist die drittgrößte natürliche Höhle im Département Meurthe-et-Moselle mit bekanntem Ausbau. Ursprünglich war sie Teil eines unterirdischen Karstsystems, das durch die Erosion der Moselle geformt wurde. Die Höhle wurde 1937 von Christian Chambosse entdeckt, der sie nach sieben großen Hallen benannte. Die Höhle ist für ihre umfangreiche Struktur und die historische Entdeckungsgeschichte bekannt. Sie besteht aus zwei Hauptteilen: dem „alten Netzwerk“ und dem „neuen Netzwerk“, das in den 1970er Jahren durch Michel Louis erweitert wurde. 1996 wurde eine dritte Eingangsschacht geschaffen, um den Zugang zu verbessern. Die Höhle wird in der Speläologie als Klasse 1 eingestuft, mit Ausnahme der Eingangsschacht, der Klasse 2 ist. Besucher können verschiedene Hallen und Gänge erkunden, darunter die „Nouvelle Salle“, die „Salle des Dents de Cochon“ und die „Galerie des Géodes“. Die Höhle beherbergt eine troglophile Fauna, darunter die Spinnenart Meta menardi. Die Höhle ist Teil eines größeren Karstsystems und hat eine bedeutende geologische Geschichte, die bis in die 1940er Jahre zurückreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Pierre-la-Treiche
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