📷 Bild: Wikimedia Commons
Heinrich-Schütz-Haus (Weißenfels)
Museum in Deutschland
Das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels ist das einzige Wohnhaus des Komponisten, das weitestgehend im Originalzustand erhalten ist. Schütz lebte hier von 1651 bis kurz vor seinem Tod. Das Haus wurde 1552 als Renaissancebau errichtet und 2012 nach einer Sanierung wiedereröffnet. Es dient als Museum und beherbergt eine Dauerausstellung über das Leben und Werk Schütz’ sowie architektonische Details des Gebäudes. Das Haus ist ein kulturelles Gedächtnisort von nationaler Bedeutung und wurde 2006 ins Blaubuch der Bundesregierung aufgenommen. Die Ausstellung umfasst Schütziana, eine Musikaliensammlung und Klangbeispiele. Zudem wurden 2010 Notenfragmente von Schütz sowie 2013 eine unbekannte Notenhandschrift von Bach entdeckt, die mit der Musikaliensammlung in Verbindung gebracht wird. Im Haus können Besucher die Komponierstube besichtigen, die mit Notenfragmenten ausgestattet ist. Ein Architekturpfad führt durch das Gebäude und erklärt bauliche Besonderheiten. Die Sammlungen beinhalten Werke aus der Stadtkirche St. Marien und Verbindungen zu Leipziger Musikern. Die Ausstellungen und Forschung betreffen das Leben Schütz’ sowie die Musikpflege in Weißenfels.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Weißenfels
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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