Drahonín

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Jihomoravský krajBezirk Jihomoravský kraj

Drahonín

Gemeinde in Tschechien

Drahonín ist eine Gemeinde im Okres Brno-venkov, etwa 13 Kilometer nordwestlich von Tišnov. Sie liegt in der Böhmisch-Mährischen Höhe und ist von Hügeln und Tälern umgeben. Das Dorf befindet sich in der Quellmulde des Bachs Drahonínský potok. Umgeben sind die Gemeinde von Nachbarorten wie Olší, Klokočí, Litava und Víckov. Im Norden und Osten erheben sich mehrere Hügel, darunter die Horka und Kraví hora. Drahonín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1353 wurde der Ort erstmals als Drahonin erwähnt. Im 15. Jahrhundert gehörte das Dorf den Vojna von Litava, im 16. Jahrhundert den Herren von Pernstein. 1593 wurde es an das Kloster Porta Coeli verkauft. Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung, wobei sie seitdem stark zurückgegangen ist. 1989 endete der Uranbergbau, und ab 1991 begann die Rekultivierung der Halden. In Drahonín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kapelle Christus König wurde 1935 errichtet. Reste der Burgen Košíkov und Víckov aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind erhalten. Die Trenckklamm, ein tiefes Seitental der Bobrůvka, ist bekannt für ihre Wasserfälle. Die Wassermühle Šafránkův mlýn, die seit 1666 existiert, dient heute als Erholungsobjekt. Zudem gibt es eine Jägerhütte und ein Freibad, die in den 1980er Jahren gebaut wurden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Brno-venkov
Seehöhe
517 m

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