fort de Condé

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Hauts-de-FranceBezirk Hauts-de-France

fort de Condé

Museum in Frankreich

Das Fort de Condé ist eine Verteidigungsanlage des Séré de Rivières-Systems, gebaut zwischen 1877 und 1883, um den Raum zwischen Soissons und Laon zu schützen. Es liegt auf den Höhen der Einmündung der Aisne und Vesle nahe den Gemeinden Condé-sur-Aisne und Chivres-Val. Die Anlage war Teil der äußersten Verteidigungsstellungen, die den Zugang nach Paris blockierten und wurde nach dem französischen Sieg im Deutsch-Französischen Krieg errichtet. Das Fort war strategisch bedeutsam, da es die Hochfläche entlang des Chemin des Dames kontrollierte, die Reims, Laon und Soissons verband. Es konnte die Täler der Aisne und Vesle bombardieren und unterstützte das nahegelegene Fort de la Malmaison. Die Anlage umfasste 13 Hektar, konnte 650 Mann und 20 Offiziere beherbergen sowie eine Kaserne, eine Apotheke, zwei Brunnen und Waffenmagazine. Besucher können die Anlage besichtigen, die heute als Kultur- und Ausstellungsraum genutzt wird. Sie ist Teil des französischen Inventaire Supplémentaire des Monuments Historiques. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegenden Täler und ist ein Teil der Geschichte des Chemin des Dames. Die Restaurierungsarbeiten wurden seit 1979 durchgeführt und sind bis heute fortgesetzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Fort, Militärmuseum
Ort
Chivres-Val
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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