📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Himlštejn
Burg in Tschechien
Die Burg Himlštejn, auch Nebesa oder Nebeská skála genannt, ist eine Ruine einer gotischen Burg im Erzgebirge in Tschechien. Sie liegt auf dem Gipfel eines schroffen Basaltkegels am Südhang des Erzgebirges, nahe Stráž nad Ohří. Die Anlage wurde im 15. Jahrhundert erbaut und verfiel im Laufe der Zeit, sodass nur noch wenige Reste erhalten blieben. Die Burg wurde erstmals 1434 erwähnt und gehörte im 15. Jahrhundert verschiedenen Adelsgeschlechtern. 1497 besaß Ulrich Sathaner das Lehen, das 1528 an die Familie Schlick verkauft wurde. Die Burg verfiel, als die Grafen Schlick die Nachbarschaft Hauenstein übernahmen und die Burg zum Zentrum ihrer Herrschaft machten. 1547 wurde sie als wüst bezeichnet. Die Burg ist über den grün markierten Wanderweg von Stráž nad Ohří nach Vejprty erreichbar. Ein Abzweig führt auf den Gipfel des Berges Nebesa, wo die Burgruine steht. Von dort aus bietet sich ein Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die Wanderung ist Teil eines größeren Netzwerks von Pfaden in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Peklo
- Erbaut
- 1500
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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