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Burgstall Waltenstein
abgegangene Höhenburg auf dem Mursberg in der Gemeinde Walding im Bezirk Urfahr-Umgebung von Oberösterreich
Der Burgstall Waltenstein ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Mursberg in Walding, Oberösterreich. Der Mursberg erreicht eine Höhe von 388 Metern und war im Mittelalter ein Rückzugsgebiet bei Angriffen der Hunnen, Avaren oder Magyaren. Die Befestigungen Waltenstein, Schwarzgrub und Eppenberg boten den Bewohnern Schutz, falls sie vor feindlichen Truppen fliehen mussten. Der Burgstall war im 12. Jahrhundert Teil des Besitzes von Adelramus II. von Waldeck-Feistritz, der auch als „von Waltenstein“ bekannt war. Waltenstein wurde später dem Chorherrenstift St. Marien an der Feistritz geschenkt und später als Lehen an die Herren von Walsee vergeben. Die Kapelle vor dem Meierhof wurde 1886 errichtet. Heute ist der Burghügel noch erkennbar, obwohl die Umwallungsgräben verfüllt sind. Die Wohnsiedlung dehnt sich an der Stelle der Vorburg aus. Mittelalterliche Funde wie Pfeilspitzen, Keramikscherben und Münzen belegen die ehemalige Besiedlung. Zudem deuten jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Funde auf eine mögliche prähistorische Nutzung des Areals hin.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgstall
- Ort
- Walding
- Erbaut
- 1146
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