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Chotyně
Gemeinde in Tschechien
Chotyně ist eine Gemeinde im Okres Liberec, Tschechien. Sie liegt zwei Kilometer südöstlich von Hrádek nad Nisou an der Lausitzer Neiße. Der Ort befindet sich am östlichen Rand des Lausitzer Gebirges in einer Höhe von 260 m ü. M. und erstreckt sich beiderseits der Neiße sowie im Tal des Zuflusses Václavický potok. Nachbarorte sind Dolní Sedlo, Donín, Hrádek nad Nisou, Grabštejn und Dolní Suchá. Die Bahnstrecke Zittau–Liberec verläuft durch den Ort. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. 1409 wurde das Dorf Koetynu erstmals erwähnt, und ab 1786 wurde der Bergbau wieder aufgenommen. 1842 wurde die Kaiserstraße von Zittau nach Reichenberg gebaut, und zwischen 1857 und 1859 entstand die Eisenbahnverbindung. Die Ansiedlung Freudenhöh (Na Rozkoši) entstand auf der Freudenhöhe, die im 20. Jahrhundert zur Landstraße ausgebaut wurde. In Chotyně gibt es die Burg Grabštejn als sehenswürdiges Bauwerk. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Chotyně (Ketten) und Grabštejn, die jeweils auch Katastralbezirke bilden. Bekannte Einwohner sind der Maler Gerhard Arlt und der Generalmajor Fritz Johne. Die eisenhaltigen Quellen wurden im 20. Jahrhundert für den Kurbetrieb genutzt, wobei das Bad Wartburg im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Liberec
- Seehöhe
- 260 m
- Website
- http://www.chotyne.cz/
In der Nähe
- Burg Grabštejn1.2 km
- Grabštejn1.5 km
- Dolní Suchá2.1 km
- Hrádek nad Nisou2.5 km
- Hrádek nad Nisou2.5 km
- Oldřichov na Hranicích3.7 km
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