📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Neublankenheim
Burgruine in Deutschland
Die Burg Neublankenheim liegt in der Kalkeifel, in der Gemeinde Üxheim, etwa 2 Kilometer nördlich des Ortsteils Ahütte. Sie steht auf einer Erhebung mit einer Höhe von 355 Metern über NHN und ist nur 150 Meter südlich der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Die Anlage ist in der Gemarkung von Üxheim und nahe der Grenze zur Gemeinde Nohn gelegen. Die Ruine ist Teil der Nordeifel und liegt zwischen dem Hohen Venn und der Vulkaneifel. Die Burg hat eine Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1341, in der Markgraf Wilhelm I. von Jülich dem Gerhard V. von Blankenheim die Burg als Erblehen übertrug. Die Burg blieb über Jahrhunderte im Besitz der Herren von Blankenheim und wurde später an die Herren von Mirbach übergeben. 1521 wurde sie als zerstört beschrieben, und sie blieb in ihrer zerstörten Form erhalten. 1770 erwarb Herzog Karl Maria Raimund von Arenberg die Ruine, die später an den französischen Staat überging und nun vom Landkreis Vulkaneifel verwaltet wird. Die Ruine besteht aus einem Rechteck mit einer Seitenlänge von etwa 40 × 20 Metern und umfasst einen Burggraben im Norden. Die Mauern der West-, Süd- und Ostseite sind mehrgeschossig erhalten. Der markanteste Teil ist der Bergfried, der etwa 24 Meter hoch ist und einen Halbkreis mit einer geraden Seite bildet. Die Ruine ist als offene Ruine zugänglich, und unterhalb der Burg gibt es einen Wanderparkplatz. In der Nähe verlaufen markierte Wanderwege wie der Geo-Pfad Hillesheim und der Eifelkrimi-Wanderweg. Die Burg ist auch der Handlungsort einer Episode aus dem Werk von Jacques Berndorf.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Üxheim
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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