📷 Bild: Wikimedia Commons
Mahnmal gegen Krieg und Faschismus
Mahnmal des österreichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka
Das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus steht auf dem Albertinaplatz in Wien, gegenüber der Wiener Staatsoper und dem Palais Erzherzog Albrecht. Es wurde 1988 von Alfred Hrdlicka errichtet und erinnert an die Opfer von Krieg und Faschismus. Die Stätte war ursprünglich der Sitz des Philipphofs, der 1945 durch einen Bombenangriff zerstört wurde und viele Todesopfer forderte. Das Mahnmal besteht aus verschiedenen Skulpturen, darunter das Tor der Gewalt aus Granit, das an die Opfer des Holocaust und des Krieges erinnert. Die bronzene Figur eines knienden Juden symbolisiert die Entwürdigung der jüdischen Bevölkerung nach dem Anschluss 1938. Zudem ist ein Monolith aus Mauthausner Granit mit der Österreichischen Unabhängigkeitserklärung verewigt. Besucher können die Skulpturen und den Platz umrunden, der von verschiedenen Denkmälern und Gedenkstätten umgeben ist. Die Installationen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus und markieren den Ort der historischen Ereignisse. Die Stätte ist ein bedeutender Ort der Erinnerung und Gedenkpflicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Ort
- Wien
- Adresse
- Helmut-Zilk-Platz
- Erbaut
- 1991
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Parktor im Westen der Villa Castiglioni14 m
- Albrechtsbrunnen54 m
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