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Terque
Gemeinde in Spanien
Terque liegt im Süden der Provinz Almería in Andalusien, nahe der Einmündung des Río Nacimiento in den Río Andarax. Der Ort ist in zwei Teile geteilt: einen bewohnten und einen landwirtschaftlich genutzten unbewohnten Bereich. Er befindet sich in den Alpujarras-Bergen, etwa 34 km nordwestlich von Almería, und hat eine Höhe von etwa 300 Metern. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit einem jährlichen Niederschlag von etwa 300 mm. Der Ort wurde im 8. Jahrhundert von Berbern aus dem Maghreb gegründet und wurde im 15. Jahrhundert von den Christen rückerobert. Zunächst blieb er dem letzten Emir von Granada, Boabdil, als Lehen, doch nach den Moriskenaufständen wurden die letzten Muslime im 17. Jahrhundert ausgewiesen. In der Folgezeit verfiel Terque, bis Neusiedler die Bevölkerung wieder erhöhten. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von den spanischen und maurischen Einflüssen. Terque zeichnet sich durch seine traditionellen, weißgetünchten Häuser mit Flachdächern aus, die aus Bruchsteinen gebaut sind. Im alten Ortskern sind einige Gassen überbaut. Die Iglesia de Santiago Apóstol, geweiht dem Apostel Jakobus dem Älteren, wurde im 16. Jahrhundert errichtet und im 19. Jahrhundert restauriert. Das Museo Histórico de Terque dokumentiert die Volkskultur des Ortes. In der Umgebung liegen die Ruinen der Burg von Marchena, die 1522 durch ein Erdbeben zerstört wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Almería
- Seehöhe
- 300 m
- Website
- http://www.terque.es
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