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Geisel
Nebenfluss der Saale in Sachsen-Anhalt
Die Geisel ist ein Nebenfluss der Saale im Saalekreis von Sachsen-Anhalt. Sie entspringt in Sankt Micheln, einem Ortsteil von Mücheln, und fließt durch das Geiseltal. Der Flusslauf ist etwa 24 km lang und mündet in Merseburg in den Gotthardteich. Die Quelle liegt auf 145 m ü. NN, während die Mündung bei 86 m ü. NN liegt. Die Geisel ist Namensgeber des Geiseltals und des Geiseltalsees. Die Geisel war ein wichtiger Wasserlauf für die Region. Im 19. Jahrhundert wurde ihr Verlauf kanalisiert und verrohrt, um die Wassermühlen zu versorgen. Bis 1965 wurde der Flusslauf viermal umgelegt, vor allem durch den Braunkohleabbau. Im Jahr 2011 war das Gewässer nur noch geringfügig gespeist. Fische sind nur bis St. Ulrich anzutreffen. Die Geisel war einst fischreich und hatte zahlreiche Mühlen entlang ihres Laufs. Entlang der Geisel gibt es Wanderwege, wie den „Mühlenwanderweg“. Am rechten Ufer liegen die 12 Apostelquellen, die Forellenteiche durchfließen. In der Nähe befindet sich die Kirche und das Wasserschloss von Sankt Ulrich mit einem barocken Schlossgarten. Die Geisel fließt durch ein flaches Tal mit sumpfigem Gelände und verläuft durch die Region um Merseburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fluss
- Ort
- Saalekreis
- Seehöhe
- 91 m
In der Nähe
- Merseburg225 m
- Benediktinerkloster St. Peter und Paul, Altenburg/Merseburg373 m
- König-Heinrich-Denkmal534 m
- Bruderhaus St. Gotthard, Merseburg479 m
- Eulenturm (Merseburg)684 m
- Staupenbrunnen560 m
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