📷 Bild: Wikimedia Commons
Cholerakapelle
Kapelle in Heiligenkreuz (77032)
Die Cholerakapelle liegt im Helenental, einem Tal im Bezirk Heiligenkreuz. Sie ist denkmalgeschützt und befindet sich auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Siegenfeld. Die Kapelle wurde 1832 errichtet und ist ein Teil der Wallfahrtsstätte, die vom Zisterzienserstift Heiligenkreuz betreut wird. Sie ist auch als Wallfahrtskapelle Mariahilf oder Unsere Frau bekannt. Die Kapelle entstand 1832 nach einer Cholera-Epidemie, die 1830 und 1831 viele Menschen in Wien und Umgebung forderte. Das Ehepaar Elisabeth und Carl Boldrini stiftete die Kapelle als Dankbarkeit gegenüber Gott. Sie wurde am 17. August 1833 geweiht und dem Patronat des Festes „Mariä Namen“ unterstellt. 1847 wurde sie aufgrund des Andrangs der Wallfahrten erweitert. Die Kapelle ist neugotisch und besitzt Glasfenster aus dem Jahr 1892 sowie Deckenmalereien. Sie ist mit der Gnadenstatue Mariahilf von Siegenfeld ausgestattet. Der Frauensteg ermöglicht den Zugang von der anderen Seite der Schwechat. Die Kapelle ist Teil der Wallfahrtsstätte und hat eine historische Bedeutung durch die Stiftung der Boldrini. Die Umgebung umfasst das Helenental und die Gemeinde Heiligenkreuz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle
- Ort
- Heiligenkreuz
- Adresse
- Helenental
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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