KlosterBaden-WürttembergRegierungsbezirk Freiburg

Prämonstratenserinnenstift Jestetten (Berg Tabor)

Kloster im Schloss Jestetten im Klettgau in der Zeit der Herrschaft Schwarzenberg im heutigen Landkreis Waldshut

Das Kloster Berg Tabor stand im Schloss Jestetten im Klettgau, das bis 1806 Teil der Herrschaft Schwarzenberg war. Es wurde 1774 als Frauenkloster der Prämonstratenserinnen gegründet und 1806 aufgelöst. Die Gründung verlief unter Schwierigkeiten, da die Regierung und das Bistum den Bau stoppten, und die Leitung 1780 entzogen wurde. Die Ordensniederlassung der Redemptoristen unter Klemens Maria Hofbauer begann 1803, doch die Lage war katastrophal. Hofbauer musste Schulden tilgen und die Verwaltung übernehmen, während die baulichen Zustände und die politische Situation die Gründung stark behinderten. Die Gemeinde verließ 1805 Jestetten, und das Kloster wurde 1806 offiziell aufgelöst. Im Schloss Jestetten wurden nach der Auflösung verschiedene Institutionen untergebracht, darunter ein Bezirksamtsgebäude und ab 1878 eine Pflegeanstalt. Heute ist das Gebäude Sitz des Kreisalten- und Pflegeheims. Die Marienstatue in der Kapelle der Kreispflegeanstalt ist das einzige Erinnerungsstück an das Kloster.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Jestetten
Erbaut
1774

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