abbaye Saint-Sauveur de Villeloin

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KlosterCentre-Val de LoireBezirk Centre-Val de Loire

abbaye Saint-Sauveur de Villeloin

Die Abtei Saint-Sauveur de Villeloin liegt in Villeloin-Coulangé im Département Indre-et-Loire in Frankreich. Sie wurde im 9. Jahrhundert von den Rittern Mainard und Mainerius gegründet und war bis ins 14. Jahrhundert ein bedeutendes Benediktinerkloster. Die Abtei wurde 1360 und 1412 durch englische Truppen zerstört. 1921 wurden zwei Kreuzer in den Ruinen entdeckt, die auf die ursprüngliche Lage der Abtei hinweisen. Die Abtei wurde 1927 als historisches Monument eingetragen, wobei verschiedene Gebäude und Teile der Kirche in mehreren Dekreten geschützt wurden. Die Abtei war während ihrer Blütezeit reich und hatte zahlreiche Mönche sowie Landbesitzungen. König Philipp der Schöne übernachtete hier 1301 während seiner Reise nach Loches. Die Abtei wurde während des Hundertjährigen Krieges und der Französischen Revolution schwer beschädigt. 1664 sammelte der Abt Michel de Marolles eine umfangreiche Bibliothek mit Gemälden, Drucken und Büchern. Die Abtei wurde 1790 aufgelöst, und die letzten Mönche verließen das Kloster. Die Abtei beherbergt eine reiche Geschichte, die in den Annalen von Pierre Brunet dokumentiert ist. Brunet, ein Benediktinermönch, sammelte und kopierte Dokumente, die die Geschichte der Abtei von 1464 bis 1629 erzählen. Er beschrieb die Bauwerke, die religiösen Rituale und die Beziehungen zur regionalen Oberschicht. Seine Chronik ist ein wertvolles Dokument zur Geschichte der Abtei und der Region. Die Abtei war zudem Besitzbesitzer zahlreicher Güter, die von Papst Innocent IV. bestätigt wurden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei
Ort
Villeloin-Coulangé
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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