📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Lichtenhag
Burg in Österreich
Die Burgruine Lichtenhag liegt im Gemeindegebiet von Gramastetten im Mühlviertel von Oberösterreich. Sie befindet sich auf einer Höhe von 470 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Bergrücken, westlich vom Ortszentrum Lichtenhag. Die Anlage umfasst eine Gesamtfläche von 1.100 Quadratmetern und besteht aus Gesindehäusern und einem fünfeckigen Wohn- und Wehrturm. Die Ruine ist heute in Privatbesitz und nicht allgemein zugänglich. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert von den Herren von Haag erbaut und war Teil ihres Besitzes, der auch Wald, Jagdgebiete und freieigene Untertanen umfasste. Die Familie Aspan von Haag besaß hohe Ämter und leistete Kriegsdienste. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert verkauft und begann ihren Verfall. 1654 kam sie in den Besitz der Starhemberger, die die Herrschaft Lichtenhag der Herrschaft Eschelberg zuwiesen. Die Ruine wurde 1954/1955 schützend umgebaut und seit 2012 von Harald und Renate Kogler verwaltet. Die Burgruine Lichtenhag bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Anlage. Die Ruine umfasst einen ungleichmäßigen dreiseitigen Grundriss mit einem mächtigen Turm, der heute als Ruine existiert. Ein Wohnhaus vor der Ruine ist noch bewohnt. Die Lage der Burg ermöglichte den Salzhandel, den die Herren von Haag kontrollierten. Die Anlage ist für Besichtigungen nach Voranmeldung zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Gramastetten
- Adresse
- Lichtenhag
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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