Selfkant

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Selfkant

westlichste Gemeinde der Bundesrepublik Deutschland im Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen

Der Selfkant ist die westlichste Gemeinde Deutschlands und liegt im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg. Sie grenzt im Südwesten an die niederländische Stadt Sittard und umfasst ein Gebiet, das bis 4,75 km an die Maas heranreicht. Der westlichste Punkt Deutschlands befindet sich in Isenbruch und wurde 2015 als Erlebnisraum eingeweiht. Die Gemeinde war von 1949 bis 1963 unter niederländischer Auftragsverwaltung und hat bis heute eine Grenzlinie von rund 27 km zur Niederländischen Republik. Der Selfkant ist bekannt für seine historischen und kulturellen Aspekte. Die Gemeinde verfügt über mehrere Naturschutzgebiete und ist Mitglied im Zipfelbund, einer Vereinigung der vier äußersten Kommunen Deutschlands. Die Städtepartnerschaften umfassen das schleswig-holsteinische List, das sächsische Görlitz und das bayerische Oberstdorf. Im Jahr 1971 fand hier das jährliche Intercamp der Pfadfinder statt, und der Zipfelbund wurde 1999 gegründet. In Selfkant gibt es ein Vielzahl von kulturellen Angeboten, darunter das Bauernmuseum, das Haus der Westgrenze und das Nikolauszimmer. Musikvereine und Spielmannszüge prägen das kulturelle Leben, wobei die Selfkantplakette und der Selfkantmarsch jährlich zum Wettbewerb gehören. Die Gemeinde verfügt zudem über verschiedene Schulen und ist ein Zentrum für regionale Geschichte und Identität.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Kreis Heinsberg
Seehöhe
69 m

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