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Chříč
Gemeinde in Tschechien
Chříč ist eine Gemeinde im Okres Plzeň-sever, etwa zwölf Kilometer östlich von Kralovice. Sie liegt im Kralowitzer Hügelland und wird vom Bachtal der Berounka begrenzt. Nordöstlich grenzt das Landschaftsschutzgebiet Křivoklátsko an, südlich der Naturpark Horní Berounka. Die Gemeinde ist über die Staatsstraße II/201 mit Kralovice und Roztoky verbunden. Die Geschichte von Chříč reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und ist eng mit der Burg Křivoklát verbunden. Das Gut wurde im 13. Jahrhundert den Pürglitzer Lehen unterstellt und war bis ins 17. Jahrhundert in verschiedenen Händen. 1713 wurde die Herrschaft an Wenzel Josef Lažanský verkauft, und 1843 umfasste sie eine Nutzfläche von 16.995 Joch. Die Bevölkerung bestand aus tschechisch- und deutschsprachigen Siedlern, wobei die Landwirtschaft und der Obstbau die wichtigsten Erwerbsquellen waren. In Chříč gibt es das verfallene Schloss, das im 16. Jahrhundert als Renaissancebau errichtet wurde und 1820 durch einen Brand beschädigt wurde. Die Kirche des hl. Johannes von Nepomuk, ursprünglich als Schlosskapelle gebaut, wurde 1785 zur Lokalie erhoben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die barocke Statue des hl. Johannes Nepomuk, das 300-jährige Ahorn am Hegerhaus und das Naturreservat Dubensko. Das Museum des Alltags befindet sich in der ehemaligen Brauerei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Plzeň-sever
- Seehöhe
- 374 m
- Website
- http://www.chric.cz
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