📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Pairis
Kloster in Frankreich
Das Kloster Pairis war eine Zisterzienserabtei, die 1138 in Orbey im Elsass gegründet wurde. Es lag im Gregoriental nahe Kaysersberg und wurde 1791 aufgelöst. Die Abtei war von großer religiöser Bedeutung, insbesondere durch die Werke des Mönchs Gunther von Pairis, der die Eroberung Konstantinopels 1204 dokumentierte. Zudem war Pairis bekannt für sein Skriptorium und die kalligraphische Schule, die Handschriften aus dem 12. und 13. Jahrhundert produzierte. Die Abtei war bis ins 18. Jahrhundert aktiv, wobei sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Die wichtigsten Ereignisse umfassten die Plünderung durch die Engländer 1356, die Zerstörung durch die Armagnaken 1444 und den Brand 1753. Heute sind Reste der Anlage sowie ein Altenpflegeheim und eine Kapelle erhalten. Die ehemalige Abteikirche wurde im 19. Jahrhundert zerstört, und das Gebäude dient heute als Krankenhaus. Die Anlage umfasst ein Portal aus dem Jahr 1754, ein Spitalgebäude aus dem 18. Jahrhundert und Reste der Klostermauer. Die Kapelle, die der Unbefleckten Empfängnis geweiht war, dient heute als Wohngebäude. Denkmalgeschützte Elemente sind ein Reliquienschrein aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, ein Weihwasserbecken aus dem 12. Jahrhundert und eine Pietà-Skulptur aus dem 15. oder 17. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Orbey
- Adresse
- 230, hôpital rural Pairis
- Erbaut
- 1138
- Baustil
- Zisterzienserarchitektur
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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