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Pfarrkirche St. Stephan (Tulln)
Kirchengebäude in Tulln, Niederösterreich
Die Pfarrkirche St. Stephan in Tulln an der Donau ist eine romanisch-katholische Kirche in Niederösterreich. Sie entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 12. Jahrhundert zu einer dreischiffigen Pfeilerbasilika ausgebaut. Die romanischen Reste sind an der Südseite erhalten, während die Nordseite größeren Veränderungen unterlag. Das Westportal aus dem frühen 13. Jahrhundert trägt Reliefs, die möglicherweise 12 Apostel oder 12 Passauer Bischöfe darstellen. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert mit einem gotischen Hochchor und Kreuzrippengewölben ausgestattet. Nach einem Brand zwischen 1496 und 1513 wurden die Langhausschiffe und die Marienkapelle mit Kreuzrippengewölben versehen. Ein Erdbeben im Jahr 1590 verursachte Schäden, die durch Stützmauern behebt wurden. Im Barock wurde die Kirche weiter ausgebaut, darunter die Westtürme und ein Doppeladler über dem Westportal, der auf die Rolle Tullns bei der Entschärfung Wiens 1683 hinweist. Die Ausstattung umfasst einen Marmor-Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert, Rokoko-Chorgestühl und Seitenaltäre mit Gemälden von Franz Anton Maulbertsch. Die Orgel wurde 1960 errichtet, und die Glocken wurden nach dem Stadtbrand 1752 neu gegossen. Im Jahr 2013 wurden drei neue Glocken hinzugefügt, und die Speiserin sowie der Glockenstuhl wurden restauriert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Tulln an der Donau
- Adresse
- Kirchengasse, Tulln 17
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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